Archiv für den Monat: Januar 2021

Forschungsprojekt

Niederschlagswasser-Forschungsprojekt

Neue Anlage soll Mikroplastik und Biozide filtern

Am gestrigen Donnerstag (17.09.2020) wurde der erste Spatenstich für das neue Regenrückhaltebecken am Ortsausgang der Weststadt Braunschweig gesetzt.

Mit dem Spatenstich für das neue Regenrückhaltebecken am Ortsausgang der Weststadt am gestrigen Donnerstag startete zugleich ein neues Forschungsprojekt in die aktive Phase.

Untersucht werden spezielle Anlagen, die Mikroplastik und Biozide aus dem Regen filtern. „Das ist ein wichtiger Ansatz, denn diese Schadstoffe werden immer häufiger im Regen nachgewiesen. Bislang fehlt aber eine praktikable Lösung, die Stoffe werden bisher nicht in der Regenwasserbehandlung berücksichtigt“, erklärt Dr. Aslan Belli, der das Projekt für die Stadtentwässerung Braunschweig (SE|BS) betreut. Dies teilt die Stadtentwässerung Braunschweig mit.

Zum Start der Bauarbeiten für das Regenrückhaltebecken an der Weststadt kamen Dr.-Ing. Dr.-Ing. Katrin Bauerfeld (Projektleiterin Institut für Sied-lungswasserwirtschaft der TU Braunschweig), Andreas Romey (Leiter der Wasserbehörde der Stadt Braunschweig), Hans-Hermann Wörmer (Fachbereich Tiefbau und Verkehr Stadt Braunschweig), Dr. Aslan Belli (Projektleiter SE|BS).

Lesen Sie weiter hier: Ein Beitrag der regionalHeute.de der medien für die region gmbh vom 18.09.2020.

Burgwedel Gebühr

Grundstücksbesitzer sollen zahlen: Stadt Burgwedel will Gebühren für Regenwasser erheben

Wer auf seinem Grundstück Wasser auffängt und es in die Kanalisation leitet, soll sich an den Kosten des Kanalsystems beteiligen. Die Verwaltung in Burgwedel arbeitet derzeit an der Einführung einer Niederschlagswassergebühr, die ab 2022 gelten könnte.

Damit ist Burgwedel die letzte Stadt in der Region Hannover, die die Einführung nach der gesplitteten Abwassergebühr, z.B. in Hannover zum 01.01.2001 eingeführt, vornimmt. Die Gebühren aller 21 Kommunen sehen Sie hier in meiner Tabelle.

Die Einführung der gesplitteten Abwassergebühr bedeutet keine Erhöhung der Einnahmen der Abwassergesamtgebühren der Stadt, sondern eine gerechtere Verteilung der Kosten nach dem Verursacherprinzip. Die Niederschlagswassergebühr ist im Rahmen der Nebenkostenabrechnungen auf Mieter umlagefähig.

Lesen Sie hier weiter: Der Beitrag zur geplanten Einführung der Niederschlagswassergebühr in Burgwedel in der HAZ vom 02.06.2020.

Feldmethoden kf-Wert

Bestimmung des kf-Wertes im Feldversuch

Der kf-Wert kann im Gelände direkt im Boden mit einem in-Situ-Versickerungsversuch bestimmt werden. Bei diesen Feldmethoden werden die Versickerungsversuche in der wasserungesättigten Bodenzone durchgeführt. Durch die Lufteinschlüsse ist dieser Wert geringer als unter Wassergesättigung. Das wird durch eine ausreichend lange Vorwässerung ausgeglichen.

Verschiedene Feldmethoden für unterschiedliche Tiefen:

  • Grube (einfacher Sickertest, in ca. 20 bis 30 cm Tiefe)
  • Schurf (Baggerschurf: Sickertest/Schluckversuch, in ca. 60 bis 80 cm Tiefe)
  • Doppelring-Infiltrometer (oberflächennah, bis ca. 10 / 20 cm Tiefe)
  • Versickerungsrohr in einer Grube (eigene Methode, ab ca. 30 bis 60 cm Tiefe)
  • open-end-test (verrohrte Sondierbohrung, in ca. 1 bis 2 m Tiefe)
  • offenes Bohrloch (i.d.R. im Grundwasserbereich, Tiefe mehrere Meter)
  • verrohrtes Bohrloch (slug & bail-test im Grundwasser, Tiefe mehrere Meter)
  • verrohrtes Bohrloch (Pumpversuch im Grundwasser, Tiefe mehrere Meter)

Weiteres sehen Sie z.B. hier:

Versickerungsversuch

Versickerungstest

Schurf-Schluckversuch

Open-End-Test